Vorwort zur Ausgabe “Wir in Stellingen 1 / 2012″
25.01.12 (Allgemein)
Liebe Genossinnen und Genossen,
ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr 2012 und hoffe, dass Ihr im Kreise Eurer Lieben gut reingekommen seid.
Wir haben eine tolle Weihnachtsfeier gehabt. Dieses Jahr werden wir das Grünkohlessen wiederholen.
Es liegt ein unfassbar ereignisreiches Jahr hinter uns. Es ist zu hoffen, dass das Jahr 2012 ruhiger wird. Die Herausforderungen auf europäischer Ebene sind klar: Stabilisierung der Staatsfinanzen, Stärkung der europäischen Verträge und Institutionen zulasten nationaler Souveränität, Re-Demokratisierung Ungarns.
In Hamburg muss der Senat Kurs halten und das Versprochene umsetzen: Wohnungen bauen, Haushalt konsolidieren, für gute Arbeit und gute Bildung sorgen.
Im Bezirk Eimsbüttel wird der Wohnungsbau ebenfalls höchste Priorität geniessen. Daneben gilt es, ein Konzept für die dauerhafte Sicherung der Kundenzentren im Bezirk zu erarbeiten. Das Thema Stellinger Deckel hat in den vergangenen Wochen verstärkt den Weg in die Öffentlichkeit gefunden. Es bleibt nur zu hoffen, dass es baulich und finanziell kein Reinfall wie die „Geldphilharmonie“ wird. Wir bleiben dran.
Im Frühjahr und Sommer werden alle Distrikt- und Kreisvorstände sowie der Landesvorstand neu gewählt. Eines ist sicher: Olaf Scholz wird wieder Landesvorsitzender. Alle anderen Ämter und deren derzeitige Inhaber stehen zur Debatte. Ausgang offen.
Vorraussichtlich nach der Sommerpause werden wir zu überlegen haben, wer für die SPD den Bundestagswahlkreis Hamburg-Eimsbüttel zurückerobert. Die SPD Stellingen wird sich dieses Mal dafür einsetzen, dass
1. das Ergebnis der Wahl anerkannt und akzeptiert wird. Wer das nicht kann, taugt nicht für die Demokratie.
2. die notwendige Diskussion um die richtige Person sachlich und fair bleibt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Debatte innerparteilich oder über die Öffentlichkeit ausgetragen wird.
3. ein Aufruf Kandidaten aus anderen Parteien zu wählen und Materialien der SPD zu schädigen, mit der ganzen Schärfe der Satzung geahndet wird.
Die Aufstellung wird jedoch meiner Überzeugung nach friedlich vollzogen werden. Ziel ist es, den Wahlkreis zu erobern und einen sozialdemokratischen Kanzler zu stellen.
Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass der Deutsche Bundestag sich regelmäßig mit dem Thema Afghanistan beschäftigt. Wir tun dieses ebenfalls. Daher freue ich mich auf zahlreiches Erscheinen bei unserer Veranstaltungen zur Sicherheitslage in Afghanistan.
Natürlich stehe ich Euch für Anregungen, Kritik und Vorschläge immer gern zur Verfügung und wünsche Euch nun eine interessante Lektüre.
Mit sozialdemokratischem Gruß

