Wie im Rechenschaftsbericht für die Jahre 2010/2011 zu erkennen war, hatten wir deutlich höhere Ausgaben als Einnahmen. Dies kann auf Dauer natürlich nicht gut gehen.
Als erstes gilt es natürlich, die Ausgabenseite zu reduzieren. Um Porto- und Kopierkosten zu reduzieren, bietet es sich an, möglichst viel per E-Mail zu verschicken, statt mit der Post. Laut Satzung ist es auch zulässig, Einladungen zur Mitgliederversammlung als E-Mail zu verschicken, ein weiterer Punkt, an dem Einsparpotential vorhanden ist. Natürlich ist eine Einladung in Briefform immer noch schöner, kostet aber auch dementsprechend Geld.
Veranstaltungen kosten Geld. Das fängt bei der Werbung im Vorfeld an, geht über die Raummiete, eventuelle Verpflegung und auch ein Weinpräsent als Dankeschön an eingeladene Gäste sind Kosten, die anfallen. Wir als Partei wollen natürlich auch weiterhin Veranstaltungen für Mitglieder und Interessierte mit interessanten Gästen durchführen. Das kostet, wie schon gesagt.
Im Jahr 2011 hatten wir ein sehr gutes Spendenaufkommen. 943,53 € konnten wir in dem Jahr einnehmen. Im Jahr 2010 waren es hingegen nur 255,00 €.
Ich will die Spender des Jahres 2010 nicht schmälern, schließlich war das doch auch schon ein relativ gutes Jahr. Aber wir hatten auch nur zwei Spender. Und von denen ist einer schon für 250,00 € verantwortlich. Eine sehr großzügige Spende.
2011 war nach meiner Einschätzung durch die Bürgerschaftswahl im Februar ein überragendes Spendenjahr für uns. Wir hatten zwei Spenden, die deutlich herausstachen: einmal über 400,00 € und einmal über 308,53 €. Desweiteren hatten wir Spenden über 100,00 €, 85,00 € und 50,00 €. Es war also ein sehr vielfältiges Spendenjahr, verglichen mit dem Jahr zuvor. Diese Spendenbereitschaft sehe ich eindeutig im Wahlkampf und -erfolg motiviert. Doch wir brauchen jedes Jahr Geld für unsere Veranstaltungen. Ich würde mich freuen, wenn ich von euch Spenden entgegennehmen darf.
Kontoinhaber: SPD Stellingen
Konto: 600915
BLZ: 206 905 00
Verwendungszweck: Spende + Name des Spenders
Wir nehmen natürlich den Großteil unserer Einkünfte durch Mitgliedsbeiträge ein. Der Großteil der Mitgliedsbeiträge verbleiben bei der Bundespartei und in der Landesorganisation.
Von den Beiträgen werden 0,26 € für Strukturhilfe und weitere 0,26 € für die Vorwärts abgezogen. Von der restlichen Summe erhalten die Ortsvereine, in Hamburg Distrikte, 7,50 %. Somit bleibt bei einem Mindestzahler mit einem Monatsbeitrag von 2,50 € (kein eigenes Einkommen, Studenten, etc.) ein Distriktsanteil 0,1485 €. Bei einem Monatsbeitrag von 5,00 € verbleiben 0,336 € in unserer Kasse. Im Jahr 2010 erhielten wir Beitragsanteile in Höhe von 733,64 €, im Jahr 2011 833,19 €. Somit hatten wir eine Beitragssumme 2010/2011 von 1.566,83 €.
Auf dem Bundesparteitag im Dezember 2011 wurde eine neue Beitragstabelle beschlossen. Statt „von-bis“-Beiträgen gibt es nun feste Sätze, in denen man sich einordnen kann. Wichtig ist nach wie vor: Jedes Mitglied stuft sich selbst ein. Personen ohne Einkommen zahlen weiterhin 2,50 € im Monat. Bitte überprüft doch einmal eure Beiträge. Und am einfachsten ist es für alle, wenn ihr die Beiträge per Bankeinzug durch die Landesorganisation zahlt.
Monatsnettoeinkommen bis 1.000 € bis 2.000 € bis 3.000 € bis 4.000 € ab 4.000 €
Monatsbeitrag 5,00 € 7,50 € 25,00 € 45,00 € 100,00 €
15,00 € 30,00 € 60,00 € 150,00 €
20,00 € 35,00 € 75,00 € 250,00 €
und mehr
Arne Christiansen
Kassierer
aus “Wir in Stellingen 2 / 2012″